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23. Juli 2017

Die Zukunft des Todes. Heterotopien des Lebensendes


 

 

Sterben und Tod sind alltägliche Vorkommnisse, die oft als außeralltäglich angesehen werden. Die Verwendung abstrakter Begriffe lässt das Problem der konkreten Lebensbeendigung in die Ferne rücken. Der Tod geht so auf Distanz und kreist dennoch das Leben ein. Seine Präsenz in zeitlicher wie in räumlicher Perspektive ist einerseits ein Effekt normativer Konzepte und andererseits eine Konsequenz sozialer Wandlungsprozesse. Die Beiträge des Bandes gehen aus interdisziplinärer Sicht auf Sterbe- und Todeskontexte wie Friedhof, Hospiz, das Lebensende im Internet, anonyme Bestattung, Heimtiertod sowie auf den Einfluss der Individualisierung ein und zeigen, dass das Image des Todes sich wandelt und neue Sinnzusammenhänge entstehen.

Die Verwaltung des Todes. Annäherung an eine Soziologie des Friedhofs

 

 

 

»...wird sicherlich seinem hohen Anspruch gerecht, nicht nur aufgrund der Originalität des Unterfangens und der Eröffnung bis hierin wenig erfasster Blickwinkel auf die Endlichkeit und darüber hinaus. Hervorzuheben ist gesondert der Neuwert der hier erbrachten Erkenntnisse für die Kultur- und Sozialwissenschaften, insbesondere für die Soziologie, darüber hinaus aber durchaus empfehlenswert als gesamtgesellschaftlicher Beitrag für eine breitere Leserschaft auf sprachlich hohem Niveau.« (Socialnet)

Sinnbilder und Abschiedsgesten. Soziale Elemente der Bestattungskultur

 

 

 

»Dieses Buch hat sicherlich Aufmerksamkeit und Anerkennung verdient, nicht zuletzt aufgrund seiner Originalität und Eröffnung neuer Blickwinkel auf bislang wenig beachtete soziale Phänomene innerhalb der Sozial- und Kulturwissenschaften.« (Socialnet)